AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der DFF Deutsche Film Fernsehen GmbH (DFF genannt), August 2003, für den Geschäftsbereich Technikvermietungen.

1. Mietpreis:

Auf den Internetseiten der DFF sind keine Mietpreise veröffentlicht. Bitte schicken Sie Ihre Anfrage an die DFF Deutsche Film Fernsehen GmbH, Eggensteiner Weg 14, 76351 Karlsruhe – Linkenheim oder per Fax ++ 49 (0) 7247 – 944 516 oder via E-Mail: info@DFF-TV.de Für Neukunden entwickeln wir gerne Mietangebote. Bitte vergessen Sie nicht uns Ihre Adresse inkl. Fax, E-Mail usw. mitzuteilen. Für Vertragspartner gelten die vereinbarten Preise zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer.

2. Zahlung:

Wenn nichts anderes vereinbart ist, Zahlungen innerhalb von 30 Tagen netto, innerhalb von 14 Tagen mit 2 % Skonto. Weitere Zahlungsziele oder Zahlungsvereinbarungen finden Sie auf dem jeweiligen Angebot (oder Vertragsvereinbarung) und auf der jeweiligen Rechnung. Neukunden bitten wir um 1/3 des gesamten Auftragwertes bei Auftragserteilung zu zahlen, 1/3 nach Produktionsende und 1/3 30 Tage nach Rechnungstellung bei gesamt 3 % Skonto.

3. Stornierung:

Wird ein Mietvertrag vor Mietbeginn storniert, sind wir berechtigt folgende Stornogebühren zu berechnen:

25 % vom Nettomietwert bei Storno 14 Tage vor Mietbeginn
50 % vom Nettomietwert bei Storno 07 Tage vor Mietbeginn
65 % vom Nettomietwert bei Storno 03 Tage vor Mietbeginn
90 % vom Nettomietwert bei Storno 01 Tage vor Mietbeginn

4. Übergabe:

Die DFF übergibt die Anlage/n in funktionstüchtigem, unbeschädigtem Zustand. Alle gesetzlichen Regelungen inkl. der geltenden Sicherheitsvorschriften werden von der DFF eingehalten. Grundsätzlich gilt, dass die DFF Ü-Technik mit mindestens einem technischen Bediener vermietet wird. Die Vermietung von Ü-Wagen ohne Personal ist nicht möglich. Vermietete Ausrüstungen (Einzelgeräte wie z. B. Kameras, Studiomaschinen, Leuchten usw.) können ohne DFF-Personal vermietet werden. Der Auftraggeber holt und liefert die Ware auf seine Kosten und Risiko (Versicherung bitte immer zum Neuwert abschließen). Sollte der Auftraggeber über keine eigene Versicherung oder Kurierdienst verfügen, können diese Positionen von der DFF zu einem Aufpreis übernommen werden.

5. Überprüfung:

Der Mieter ist verpflichtet das gemietete Gerät unverzüglich nach Übernahme auf Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Spätere Überprüfungen und Reklamationen können nicht anerkannt werden.

6. Gebühren:

In den Gerätemieten sind eventuell anfallende Nutzungsgebühren wie z. B. Telekommunikationskosten, Satellitengebühren (Transpondermiete), Funkgebühren usw. nicht enthalten. Dies gilt auch für sämtliche Kosten und Gebühren wie Parkgebühren, Fährkosten, Fracht-/Transportkosten, Kurierdienste, Kosten für Genehmigungen jeder Art, Carnet ATA und sonstige Zollkosten, Straßengebühren, Mautgebühren. Diese Positionen werden nach Aufwand und Belegen zusätzlich zum reinen Warenmietwert in Rechnung gestellt.

7. Rückgabe:

Vermietete Ausrüstungen (Einzelgeräte) müssen mit Expresskurierdienst zurückgegeben werden. Sämtliche Versandkosten trägt der Mieter. Wird die vermietete Ausrüstung nicht vereinbarungsgemäß zurückgegeben und vorher telefonisch keine Verlängerung vereinbart, so wird jede weitere Verspätungsstunde zusätzlich berechnet. Der Tag der Übergabe oder des Versandes bleibt ohne Berechnung. Bei Vermietungen von Ü-Wagen mit DFF Personal wird entsprechend der Vereinbarungen des jeweiligen Auftrages abgerechnet.

8. Mietverlängerung:

Alle Zeiten/Tage der längeren Verfügbarkeit der vermieteten Geräte/ü-Wagen nebst Zubehör und Mitarbeiter werden gemäß der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung gültigen Preisliste dem Mieter zusätzlich berechnet. Dies gilt unabhängig davon, ob eine Verlängerung vereinbart wurde oder die verspätete Rückgabe oder längere Mietzeit aus anderen Gründen erfolgt.

9. Zahlungsverzug:

Kommt der Mieter mit der Zahlung/Restzahlung in Verzug so beträgt der Verzugszins 4 % über dem Bundesdiskontsatz, mindestens aber 7 % jährlich.

10. Verwendbarkeit:

Bei allgemeinen Anfragen, in denen der Kunde keine Produktionszeiten angibt, kann die DFF keine Garantie übernehmen, ob an dem später mitgeteilten Produktionsdatum Team & Technik frei sind. Die DFF handelt, solange nichts anderes vereinbart wurde, oder seitens des Kunden ein schriftlicher Auftrag erteilt wurde , nach dem Prinzip “first come – first served”.

Die DFF behält sich für Anfragen, in denen keine Produktionstermine festgelegt sind somit die Möglichkeit der Zwischenvermietung vor. Bei Einsätzen in Krisengebieten (z.B. Krieg, höhere Gewalt, gewalttätige Groß-Demonstrationen usw.) behält sich die DFF zudem das Recht vor, falls der Kunde dies bei Auftragserteilung nicht ausdrücklich mitgeteilt hat, den bereits angenommen Auftrag kostenpflichtig zu stornieren.

11. Weitergabe:

Der Mieter darf Satellitentelefone nur mit schriftlicher Genehmigung von DFF zur Benutzung an Dritte weitergeben.

12. Folgeschäden:

Die DFF übernimmt keine Haftung für Folgeschäden, die durch die Nutzung von Technik/Personal entstehen. Dies gilt auch für Mietgeräte, die während der vereinbarten Mietzeit funktionsuntüchtig werden, oder ohne das Verschulden der DFF nicht zur Benutzung dem Auftraggeber zur Verfügung stehen.

13. Verfügbarkeit:

Die DFF garantiert, dass die gemieteten Geräte in technisch einwandfreiem Zustand zum Zeitpunkt des Vertragsbeginns für den Vertragszeitraum zur Verfügung stehen.

14. Absprachen:

Mündliche Nebenabsprachen gelten nicht, solange diese nicht in Schriftform bestätigt wurden.

15. Haftung:

Die Haftung der DFF ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Die DFF haftet nicht für eventuelle Schäden jeglicher Art, die nicht durch ihr Verschulden zustande kommen, wie zum Beispiel: Gesperrte Straßen, die ein Durchkommen zum Einsatzort unmöglich machen, Unfälle, Stau oder Anweisungen von z. B. Polizei, Staatsbeamten, die ein rechtzeitiges Erscheinen am Produktionsort oder die Durchführung der Produktionsarbeiten behindern.

Dies gilt auch in sämtlichen Fällen der höheren Gewalt wie Glatteis, Schnee, plötzliches Hochwasser usw., oder Stromausfälle. DFF haftet ebenfalls nicht für Transponder, die nicht zur Verfügung stehen oder andere Arten von Kommunikations-/Übertragungswegen, die zum erforderlichen Zeitpunkt seitens Dritter nicht rechtzeitig freigeschaltet wurden.

Die DFF haftet nur bei Eigenverschulden und zwar begrenzt auf die Höhe des jeweiligen Mietwertes-/Honorares des einzelnen Gerätes/Mitarbeiters. Diese Haftung ist begrenzt auf die maximal vereinbarte Tagesgage bzw. des maximal vereinbarten Tagesmietpreises. Eine weitergehende Haftung und Schadenersatzpflicht ist ausgeschlossen.

16. Beschädigung:

Bei der Rückgabe beschädigt eintreffender Geräte und Ausrüstungen werden diese auf Kosten des Mieters repariert.

17. Diebstahl/Verlust:

Der Diebstahl, Verlust, Zerstörung oder Beschlagnahmung ist unverzüglich an die DFF zu melden. Dies gilt zur Schadensbegrenzung, damit die DFF umgehend z. Bsp. SIM-Karten bei Funktelefonen sperren lassen kann. Der Mieter ist verpflichtet während der Mietdauer eine geeignete Versicherung über den gesamten Neuwert der von ihm gemieteten Technik abzuschließen. Ausnahme: SNG-/Ü-Wagen sind in der Regel bereits durch die DFF versichert und werden in der jeweiligen Mietpauschale berücksichtigt.

18. Gerichtsstand:

Für alle Streitigkeiten aus oder über diesen Vertrag wird Karlsruhe als Gerichtsstand und Erfüllungsort vereinbart. Für die vertraglichen Beziehungen gilt deutsches Recht.

19. Ungültigkeit:

Sollten einzelne Positionen oder Vereinbarungen ungültig sein, so bleiben die übrigen Bedingungen davon unberührt.

DFF Deutsche Film Fernsehen GmbH
Stand: August 2003